Lange Zeit nach der Befreiung konnte der junge Elie Wiesel über seine Schreckenserfahrungen in den Todeslagerns der Nationalsozialisten nur schweigen. Worte schienen ihm unzulänglich, das Geschehene festzuhalten. Nach zehn Jahren begann er, seine Erinnerungen niederzuschreiben, zunächst in seiner Muttersprache, dem Jiddischen. Das erste Zeugnis trägt den Titel ""?un di velt hot geshvign". Dieses Buch wird hier, 70 Jahre nach seinem ursprünglichen Erscheinen, erstmals übersetzt und zusammen mit seinem weltberühmten Bericht "Die Nacht" publiziert. Der Band stellt eine einzigartige Zusammenstellung zweier Dokumente vor, die für die Erinnerungskultur für heute und morgen von höchster Bedeutung sind.